| "Der nächste Acker ist uns..." |
| Geschrieben von: Ralf Seeber | |||
| Sonntag, den 24. Januar 2010 um 23:51 Uhr | |||
![]() „Wollte mal wieder 'ne kleine Strecke fliegen, nichts Besonderes- Lust, mitzukommen?“ Hm, als Platzgeier, der sich eigentlich mit einem 1,5 Stunden-Flug zufrieden gibt, jetzt mal in unserer ASK-21 zusammen mit Fabian auf Strecke gehen? Warum eigentlich nicht, schließlich hatte ich so was schon lange geplant- und der Wetterbericht sagte ein Bombenwetter voraus, nur durch eine heranziehende Abschirmung "etwas geschwächt"... Lampe (im Jantar), Max (LS-1) und Thomas (Mosquito) planten auch eine Strecke. Wir entschieden uns zunächst, Richtung Süden zu fliegen. Thomas startete zuerst, Fabian und ich waren noch mit den Vorbereitungen beschäftigt als wir Thomas über Funk hörten, dass es im Süden eher schlecht aussehen würde- die Abschirmung wäre schon sehr weit voran geschritten. Also planten wir um: Richtung Norden, über Finow, vielleicht Prenzlau und wieder zurück. Wir starteten, schraubten uns über dem Platz auf 3500ft MSL und flogen erst mal Richtung Osten- es sah alles gut aus. Max und Lampe starteten etwa eine halbe Stunde später, schienen uns aber schon fast einzuholen. Wir gaben über Funk unsere Position durch und hörten, dass Max und Lampe schon am Kämpfen waren, denn die Abschirmung kam immer näher. Nicht viel später dann gab Max über Funk seine Außenlandeabsichten zu Protokoll. „Toll“, dachte ich, wo ich die uns auch bereits erreichende Abschirmung sah und mit der Außenlandung von Max war mir klar, dass die Chancen, Strausberg wieder im Fluge zu erreichen, faktisch gegen Null gingen. Aber wir ließen uns nicht beirren, denn noch ging es thermisch ganz gut und flogen noch bis etwa Prenzlau. Dort wendeten wir nun, flogen gen Süden in die nun fast völlige Abschirmung- die Cumuluswolken wurden immer kleiner und seltener. Hi und da zuckte noch das Vario. In Höhe Angermünde sah es dann so aus, dass wir landen müssten, hatten uns auch schon einen schönen Acker ausgesucht, doch da hatte Fabian noch einen Bart ausgekurbelt und konnten noch ein paar Kilometer weiterfliegen. Bei Groß-Ziethen aber war dann endgültig Schluss und mussten landen. Da Max nur wenige Kilometer von uns entfernt außengelandet war, machte er mit seinem Rückholteam, bestehend aus Alex, Christopher und Julius einen kleinen Abstecher zu uns. Bis wir dann schlussendlich wieder zurück in SRB waren, vergingen noch einige Stunden. Alles in allem war dieser 9. Mai im Jahre 2009 aber ein schöner Flugtag, mit viel Spannung und neuen Erfahrungen, denn kein Flug ist ja wie der andere... Bilder vom Flug von Fabian und mir gibt es in unserem externen Fotoalbum.
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